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Versuchstierstatistik 2008
Erneut Negativrekord bei der Verwendung von Versuchstieren
Erneut Negativrekord bei der Verwendung von Versuchstieren! Nach der alljährlich vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichten Statistik ist die Zahl der genutzten Versuchstiere erneut angestiegen: 2007 mussten rund 100.000 mehr Tiere in deutschen Labors leiden und sterben als im Vorjahr. Insgesamt …
Add comment 25. November 2008
Tierleid für fragwürdige Arzneimittel
Heute stellt der Springer-Verlag den neuen Arzneiverordnungsreport 2008 vor. Hierin werden jedes Jahr die Ursachen für die massiv steigenden Arzneimittelausgaben in Deutschland analysiert.
Einen besonderen Schwerpunkt stellt dabei die pharmakologisch-therapeutische Bewertung von neuen Arzneistoffen dar. Immer wieder preisen Pharmakonzerne innovative Arzneimittel an, bei denen es sich lediglich um neu zusammengestellte Kombinationspräparate handelt. Diese enthalten oftmals keine neuen Wirkstoffe und bieten keinerlei zusätzliche therapeutische Wirkung gegenüber den bereits auf dem Markt befindlichen Präparaten. Der Deutsche Tierschutzbund fordert das Ende dieser Praxis, die tausendfaches Leid und den Tod von Tieren mit sich bringt. Denn jedes neue Medikament muss Giftigkeits- und Wirksamkeitsprüfungen an Tieren durchlaufen…
Add comment 24. September 2008
Organspende statt sinnloser Experimente
Deutscher Tierschutzbund fordert Ende der Xenotransplantationsforschung
Anlässlich des heute im Berliner Robert – Koch-Institut stattfindenden „11. Mini-Symposiums Xenotransplantation“ fordert der Deutsche Tierschutzbund, alle Tierversuche auf diesem Gebiet sofort einzustellen. Wie in den vergangenen Jahren auch werden die Wissenschaftler heute verkünden, dass sie große Hoffnungen in die Xenotransplantation – die Übertragung von Zellen und Organen von Tieren auf Menschen – setzen. Wieder wird das immense Tierleid bei der Forschung ausgeblendet und allein auf die vielen Beinahe-Erfolge verwiesen und das, obwohl bisher keine echten Fortschritte zu verzeichnen sind. „Statt immer neuer Tierversuche, die grausam und gefährlich sind, sollten die Möglichkeiten der Organspende besser ausgeschöpft werden“, so Roman Kolar, stellvertretender Leiter der Akademie für Tierschutz in Neubiberg.
Seit zwei Jahrzehnten wird die Übertragung tierischer Organe auf den Menschen (Xenotransplantation) als große Verheißung der Gentechnik propagiert. Weil menschliche Organe Mangelware sind, und es nicht ausreichend Spender gibt, sollen genmanipulierte Schweine als Quelle dienen. Mit Hilfe der Gentechnik sollen die Tiere soweit manipuliert werden, dass die menschliche Körperabwehr die Herkunft der Organe nicht erkennt. Betroffen sind von diesen grausamen Versuchen nicht nur Schweine, sondern auch Affen und hunderttausende von Mäusen und Ratten. Und anders als die Wissenschaftler suggerieren, haben diese Tests bislang eher gezeigt, dass sich die menschliche Körperabwehr auch mit Hilfe der Gentechnik nicht überlisten lässt…
Add comment 10. Juni 2008
Tierversuche: Deutscher Tierschutzbund erstattet Anzeige gegen Philip Morris
Der Deutsche Tierschutzbund hat Strafanzeige gegen den Zigarettenhersteller Philip Morris wegen fortgesetzter Tierquälerei und Tiertötung erstattet. Obwohl bei der Entwicklung von Tabakprodukten Tierversuche nach Tierschutzgesetz (TierSchG) verboten sind, seien allein in Deutschland mehr als 2.500 Ratten und Mäuse bei Philip Morris gequält und getötet worden. „Mit der abscheulichen Praxis von Philip Morris muss endlich Schluss sein. Es ist skandalös, tausenden Tieren schwerwiegende Verletzungen zuzufügen und sie dann auch noch zu zwingen, tage- und sogar jahrelang gesundheitsschädlichen und abhängig machenden Zigarettenrauch einzuatmen. Für weitere Untersuchungen werden die Tiere anschließend dann noch getötet. Ganz offensichtlich wird das Verbot des Tierschutzgesetzes nicht eingehalten. Hier sind die Gerichte und der Bundesgesetzgeber gefordert, das Tierschutzgesetz nicht zur Farce werden zu lassen“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes in Bonn…
Add comment 2. Juni 2008
Europäische Chemikalienagentur nimmt Arbeit auf
Deutscher Tierschutzbund fordert Stopp von Tierversuchen
Am 1. Juni nimmt die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) in Helsinki ihre Arbeit auf. Dann beginnt die europaweite Registrierung von Chemikalien nach der EU-Verordnung 1907/2006 – das sogenannte REACH-Programm (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien). Ab diesem Zeitpunkt müssen Unternehmen Daten zu den von ihnen hergestellten Chemikalien einreichen. Die ECHA prüft in Abstimmung mit den entsprechenden nationalen Behörden des betreffenden Mitgliedsstaates, ob hierfür Tierversuche durchgeführt werden sollen. In Deutschland sind dafür die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Umweltbundesamt zuständig. In einem aktuellen Schreiben wendet sich…
Add comment 30. Mai 2008
Tierversuche halten nicht, was sie versprechen
Aktueller Fall des Bayer-Medikaments Trasylol bestätigt Tierschützer
Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat sein Herzmedikament Trasylol nach negativen Studienergebnissen vom Markt genommen. Nach einer Studie des „New England Journal of Medicine“ lag die Sterberate bei Trasylol-Patienten mehr als 50 Prozent höher als bei Herzkranken, die andere Mittel bekamen. Dabei müssen alle Medikamente aufgrund gesetzlicher Vorschriften vor der Zulassung bzw. Anwendung in der so genannten präklinischen Phase der Arzneimittelentwicklung umfangreich an Tieren geprüft werden. „Schlimm genug, dass das unfassbare Tierleid, das mit solchen Versuchen verbunden ist, von Industrie und Behörden einfach in Kauf genommen wird. Der aktuelle Fall ist aber auch ein erneuter Beleg dafür, dass in Tierversuchen erlangte Erkenntnisse keine Sicherheit für den Menschen bieten. Dies darf nicht ohne Konsequenzen bleiben“, so Brigitte Rusche, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes und Leiterin der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes…
Add comment 19. Mai 2008





