Beiträge getaggtDeutscher Tierschutzbund e.V.
Tierleid für fragwürdige Arzneimittel
Heute stellt der Springer-Verlag den neuen Arzneiverordnungsreport 2008 vor. Hierin werden jedes Jahr die Ursachen für die massiv steigenden Arzneimittelausgaben in Deutschland analysiert.
Einen besonderen Schwerpunkt stellt dabei die pharmakologisch-therapeutische Bewertung von neuen Arzneistoffen dar. Immer wieder preisen Pharmakonzerne innovative Arzneimittel an, bei denen es sich lediglich um neu zusammengestellte Kombinationspräparate handelt. Diese enthalten oftmals keine neuen Wirkstoffe und bieten keinerlei zusätzliche therapeutische Wirkung gegenüber den bereits auf dem Markt befindlichen Präparaten. Der Deutsche Tierschutzbund fordert das Ende dieser Praxis, die tausendfaches Leid und den Tod von Tieren mit sich bringt. Denn jedes neue Medikament muss Giftigkeits- und Wirksamkeitsprüfungen an Tieren durchlaufen…
Add comment 24. September 2008
Tag der offenen Tür in Sylt
Tag der offenen Tür im Tier-, Natur- und Artenschutzzentrum Sylt des Deutschen Tierschutzbundes
Am 10. August öffnet das Tier-, Natur- und Artenschutzzentrum des Deutschen Tierschutzbundes seine Türen. An diesem Tag veranstaltet auch der Tierschutzverein Sylt e.V. mit seinem Tierheim in direkter Nachbarschaft zum Zentrum einen „Tag der offenen Tür“…
2 comments 6. August 2008
EU Kommission legt Vorschlag zum Robbenhandelsverbot vor
Heute hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für eine EU-weites Robbenhandelsverbot vorgelegt. Der Deutsche Tierschutzbund beklagt, dass dieser Ausnahmeregelungen enthält. Demnach soll das Vermarkten von Robbenfellen innerhalb der EU gestattet sein, wenn die exportierenden Länder nachweisen können, dass die angewandten „Jagdtechniken mit Tierschutzregelungen“ übereinstimmen und den Tieren kein „unnötiges Leiden“ zugefügt wurde. „Eins ist klar, die Jagd auf Robben ist bestialisch und ethisch durch nichts zu rechtfertigen. Die Tiere werden – egal nach welcher Methode – grausam für unnötige Luxusprodukte getötet“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes…
Add comment 24. Juli 2008
Deutscher Tierschutzpreis 2008
Bewerbung läuft
Der Deutsche Tierschutzpreis wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen. Mit diesem Preis, der jährlich ausgelobt wird, sollen Einzelpersonen und Initiativen ausgezeichnet werden, die sich nachhaltig für das Wohl der Tiere engagieren. Einsendeschluss für die Vorschläge ist der 1. August, die Verleihung findet am 1. Oktober statt. Der Deutsche Tierschutzpreis ist eine gemeinsame Initiative der Programmzeitschrift FUNK UHR, der Marken Whiskas und Pedigree und des Deutschen Tierschutzbundes…
Add comment 18. Juli 2008
Sofortiges Verbot des betäubungslosen Schlachtens
Der Deutsche Tierschutzbund fordert das sofortige Verbot des Schlachtens ohne Betäubung (Schächten), da dies ein klarer Fall von Tierquälerei ist. Er bekräftigt damit auch die Position der Vertreter der Bundestierärztekammer, die sich in der gestrigen Sendung Report Mainz für die Änderung des Tierschutzgesetzes aussprachen. Aktuelle Studien der Tierärzteschaft dokumentierten, dass die Tiere beim Schächten in der Regel minutenlang leiden. „Das betäubungslose Schlachten ist und bleibt Tierquälerei. Im Sinne der Tiere und eines Tierschutzes, der diesen Namen auch verdient, dürfen die Behörden keine Ausnahmegenehmigungen zum Schächten erteilen. Bei allem Respekt vor der Religionsfreiheit und den Bräuchen anderer Kulturen, darf der ethische und rechtliche Rahmen aber nicht gesprengt werden. In der Türkei wird die Elektrobetäubung als Religionskonform bewertet und wir werden auch hier in Deutschland weiterhin für die konsequente Umsetzung des Staatsziels Tierschutz kämpfen“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes…
Add comment 9. Juli 2008
Rodeo in Hanau / Klein Auheim
Deutscher Tierschutzbund protestiert gegen Volksbelustigung auf Kosten der Tiere
Kommenden Samstag und Sonntag soll bei der Cantina Mexicana Crazy Cactus in Hanau / Klein Auheim eine Rodeoveranstaltung stattfinden. Der Deutsche Tierschutzbund unterstreicht, dass Rodeos grundsätzlich nichts mit Tierwohl zu tun haben. Das zuständige Veterinäramt in Hanau wurde daher aufgefordert, die Veranstaltung nicht zu genehmigen. Eine Entscheidung steht noch aus.
„Rodeo ist kein Sport und viele der Tiere leiden. Die Veranstalter und die Stadt Hanau sollten sich an wissenschaftlichen Gutachten orientieren. Diese unterstreichen die Tierschutzrelevanz dieser unzeitgemäßen Volksbelustigung auf Kosten der Tiere“, erklärt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Mit Sporen, Tritten und Schlägen werden die panischen Pferde und Rinder zum Buckeln und Bocken gezwungen. Die Tiere sind im höchsten Maße Schmerzen, Stress und Angst ausgesetzt. Noch nach Jahren im Showgeschäft zeigen die eingesetzten Tiere keine Gewöhnung, neben völliger Abstumpfung, Nervosität und Abwehrbewegungen, entwickeln einige sogar schwere Verhaltensstörungen…
Add comment 4. Juli 2008
Kein Geschäft mit Tierleid!
Deutscher Tierschutzbund fordert EU-weites Import- und Handelsverbot für Robbenprodukte
Gemeinsam mit der europäischen Dachorganisation Eurogroup for Animals fordert der Deutsche Tierschutzbund heute in Brüssel das Ende für den Handel mit Robbenprodukten in Europa. Mit der Demonstration wollen die Tierschutzorganisationen Druck auf die Europäische Kommission ausüben. EU-Kommissar Dimas hat im April bereits zugesagt, ein Handelsverbot für Robbenprodukte auf den Weg zu bringen. Um volle Wirkung zu entfalten, muss es aber ein generelles Handelsverbot ohne Ausnahmen sein. Angekündigte Ausnahmen für „human“ getötete Robben sind aus Tierschutzsicht inakzeptabel, da jede Form der Robbenjagd mit Tierqual verbunden ist…
Add comment 1. Juli 2008
Bei Anruf Abzocke
Betrüger suchen gezielt nach Telefonnummern in Vermisstenanzeigen von Tieren und erschleichen sich Aktivierungscodes von Online-Bezahlsystemen.
Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. warnt vor betrügerischen Aktionen angeblicher Tierschutzorganisationen. Laut Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, erhielten derzeit zahlreiche Telefonbesitzer Anrufe aus Spanien, in denen nach einem per SMS auf das Handy übermittelten PIN-Code des Online-Bezahldienstes „Clickandbuy“ gefragt wird. Dieser Code würde beispielsweise für die Weiterleitung der Vermisstenanzeige an Tierheime benötigt, so die Behauptung…
Add comment 16. Juni 2008
Niedersachsen lässt verölte Seevögel im Stich
Scharfe Kritik an Wattenmeerstiftung und Landesminister Sander
Die Wattenmeerstiftung in Niedersachsen hat gestern einen Antrag auf Finanzierung der geplanten Seevogelrettungsstation in Norden abgelehnt. Dabei beruft man sich auf eine Studie, die die Rehabilitationschancen verölter Seevögel als gering einschätzt. Diese Studie aus dem Jahr 2000 spiegelt jedoch nicht den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand wieder. Nachdem die Leiter der Nationalpark-Häuser Baltrum, Dornumersiel und Juist das von der Landesregierung in Arbeit befindliche Notfallkonzept zum tiergerechten Umgang mit verölten Seevögeln seit Wochen torpedieren, hat die Wattenmeerstiftung gegen den Antrag auf Förderung gestimmt…
Add comment 10. Juni 2008
Organspende statt sinnloser Experimente
Deutscher Tierschutzbund fordert Ende der Xenotransplantationsforschung
Anlässlich des heute im Berliner Robert – Koch-Institut stattfindenden „11. Mini-Symposiums Xenotransplantation“ fordert der Deutsche Tierschutzbund, alle Tierversuche auf diesem Gebiet sofort einzustellen. Wie in den vergangenen Jahren auch werden die Wissenschaftler heute verkünden, dass sie große Hoffnungen in die Xenotransplantation – die Übertragung von Zellen und Organen von Tieren auf Menschen – setzen. Wieder wird das immense Tierleid bei der Forschung ausgeblendet und allein auf die vielen Beinahe-Erfolge verwiesen und das, obwohl bisher keine echten Fortschritte zu verzeichnen sind. „Statt immer neuer Tierversuche, die grausam und gefährlich sind, sollten die Möglichkeiten der Organspende besser ausgeschöpft werden“, so Roman Kolar, stellvertretender Leiter der Akademie für Tierschutz in Neubiberg.
Seit zwei Jahrzehnten wird die Übertragung tierischer Organe auf den Menschen (Xenotransplantation) als große Verheißung der Gentechnik propagiert. Weil menschliche Organe Mangelware sind, und es nicht ausreichend Spender gibt, sollen genmanipulierte Schweine als Quelle dienen. Mit Hilfe der Gentechnik sollen die Tiere soweit manipuliert werden, dass die menschliche Körperabwehr die Herkunft der Organe nicht erkennt. Betroffen sind von diesen grausamen Versuchen nicht nur Schweine, sondern auch Affen und hunderttausende von Mäusen und Ratten. Und anders als die Wissenschaftler suggerieren, haben diese Tests bislang eher gezeigt, dass sich die menschliche Körperabwehr auch mit Hilfe der Gentechnik nicht überlisten lässt…
Add comment 10. Juni 2008






