Artikel abgelegt unter ‘Politik’
Kampfhunde und Wesenstest
Entweder alle an die Leine oder keiner: Wenn eine Gemeinde erlaubt, Schäferhunde frei laufen zu lassen, darf sie für Kampfhunde mit bestandenem Wesenstest keinen Leinenzwang anordnen. Das geht aus einem am heutigen Montag veröffentlichten Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs hervor.
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Tierschutzweltmeister Schweiz?
Die Schweiz rühmt sich zu Recht des vielleicht besten Tierschutzgesetzes der Welt. In diesem, sowie in der dazugehörenden Tierschutzverordnung, ist festgehalten, dass wir die Würde und das Wohlergehen der Tiere schützen.…
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Demo vor dem Bundesrat – Rettet die Tierheime
Die Lage der Tierheime wird immer bedrohlicher. Mit einer Demo, an der rund 500 Vertreter des praktischen Tierschutzes heute teilgenommen haben, appelliert der Deutsche Tierschutzbund an die Kommunen, die Länder und auch den Bund, die Tierheime stärker zu unterstützen.…
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Niedersachsen lässt verölte Seevögel im Stich
Scharfe Kritik an Wattenmeerstiftung und Landesminister Sander
Die Wattenmeerstiftung in Niedersachsen hat gestern einen Antrag auf Finanzierung der geplanten Seevogelrettungsstation in Norden abgelehnt. Dabei beruft man sich auf eine Studie, die die Rehabilitationschancen verölter Seevögel als gering einschätzt. Diese Studie aus dem Jahr 2000 spiegelt jedoch nicht den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand wieder. Nachdem die Leiter der Nationalpark-Häuser Baltrum, Dornumersiel und Juist das von der Landesregierung in Arbeit befindliche Notfallkonzept zum tiergerechten Umgang mit verölten Seevögeln seit Wochen torpedieren, hat die Wattenmeerstiftung gegen den Antrag auf Förderung gestimmt…
Organspende statt sinnloser Experimente
Deutscher Tierschutzbund fordert Ende der Xenotransplantationsforschung
Anlässlich des heute im Berliner Robert – Koch-Institut stattfindenden „11. Mini-Symposiums Xenotransplantation“ fordert der Deutsche Tierschutzbund, alle Tierversuche auf diesem Gebiet sofort einzustellen. Wie in den vergangenen Jahren auch werden die Wissenschaftler heute verkünden, dass sie große Hoffnungen in die Xenotransplantation – die Übertragung von Zellen und Organen von Tieren auf Menschen – setzen. Wieder wird das immense Tierleid bei der Forschung ausgeblendet und allein auf die vielen Beinahe-Erfolge verwiesen und das, obwohl bisher keine echten Fortschritte zu verzeichnen sind. „Statt immer neuer Tierversuche, die grausam und gefährlich sind, sollten die Möglichkeiten der Organspende besser ausgeschöpft werden“, so Roman Kolar, stellvertretender Leiter der Akademie für Tierschutz in Neubiberg.
Seit zwei Jahrzehnten wird die Übertragung tierischer Organe auf den Menschen (Xenotransplantation) als große Verheißung der Gentechnik propagiert. Weil menschliche Organe Mangelware sind, und es nicht ausreichend Spender gibt, sollen genmanipulierte Schweine als Quelle dienen. Mit Hilfe der Gentechnik sollen die Tiere soweit manipuliert werden, dass die menschliche Körperabwehr die Herkunft der Organe nicht erkennt. Betroffen sind von diesen grausamen Versuchen nicht nur Schweine, sondern auch Affen und hunderttausende von Mäusen und Ratten. Und anders als die Wissenschaftler suggerieren, haben diese Tests bislang eher gezeigt, dass sich die menschliche Körperabwehr auch mit Hilfe der Gentechnik nicht überlisten lässt…
Deutscher Tierschutzbund fordert sofortige Einführung des Tierschutz-TÜVs
Anhörung im Bundestag
Die Weichen für die Einführung des Tierschutz-TÜV sind gestellt: Ein Entwurf für die Änderung des Tierschutzgesetzes soll den Weg für ein neues bundesweit einheitliches Prüf- und Zulassungssystem für Tierhaltungssysteme in der Landwirtschaft freimachen. Damit sollen nur noch auf Tiergerechtheit geprüfte und zugelassene Stalleinrichtungen in Verkehr gebracht werden, wie es der Deutsche Tierschutzbund schon seit Jahren fordert. In der heutigen Anhörung machte Dr. Brigitte Rusche, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, erneut den Standpunkt der Tierschützer deutlich.
„Noch immer werden so genannte Nutztiere in Deutschland in Haltungssystemen gehalten, in denen sie ihre arteigenen Verhaltensweisen nicht ausleben können und ihnen Schmerzen und Leiden zugefügt werden, obwohl das Tierschutzgesetz dies verbietet. Als Negativbeispiele seien hier Milchkühe in Anbindehaltung und Schweine auf Spaltenböden genannt. Und natürlich auch die Millionen von Legehennen und Enten, die in Käfigen bzw. auf Gitterrosten ein trauriges Dasein fristen müssen. Das soll in Deutschland jetzt anders werden. Wir fordern, dass unverzüglich Vorgaben für einen Tierschutz-TÜV festgelegt und umgesetzt werden“, so Dr. Brigitte Rusche, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes und Leiterin der Akademie für Tierschutz in Neubiberg bei München…















